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Patrick Freinschlag

Backups mit der 3-2-1-Regel

Drei Kopien, zwei Speicherarten, eine außer Haus – so überstehen deine Daten auch einen Totalausfall.

Festplatten gehen kaputt, Laptops werden gestohlen, Schadsoftware verschlüsselt Daten. Die Frage ist nicht, ob etwas passiert, sondern ob du dann eine funktionierende Sicherung hast. Die 3-2-1-Regel ist ein einfacher, bewährter Maßstab dafür.

Die Regel in einem Satz

  • 3 Kopien deiner Daten: das Original und zwei Sicherungen.
  • 2 verschiedene Speicherarten, z. B. ein NAS im Büro und ein Cloud-Speicher.
  • 1 Kopie außer Haus – damit ein Brand oder Einbruch nicht alles auf einmal trifft.

Worauf es in der Praxis ankommt

Eine Sicherung ist nur so gut wie ihre Wiederherstellung. Prüfe regelmäßig, ob du einzelne Dateien und ganze Systeme tatsächlich zurückholen kannst. Und halte mindestens eine Kopie getrennt vom Netzwerk oder unveränderbar – sonst verschlüsselt eine Ransomware die Sicherung gleich mit.

Bewahre außerdem mehrere Stände auf, sogenannte Snapshots oder Versionen. Fällt ein Fehler oder ein Befall erst nach Tagen auf, ist die letzte Sicherung oft schon betroffen. Mit älteren Ständen gehst du einfach zu einem Zeitpunkt davor zurück.

Die Kopie außer Haus sollte immer verschlüsselt sein. Gelangt sie in falsche Hände, sehen Angreifer ohne deinen persönlichen Schlüssel nur einen unlesbaren Datenhaufen.

Automatisiere so viel wie möglich: Ein Backup, an das man denken muss, wird irgendwann vergessen.

Bei unseren Kunden übernimmt das unser Backup in der EU: Die Sicherung läuft automatisch auf unsere Server in der EU – damit ist die Kopie außer Haus erledigt, ohne dass du daran denken musst.